| Amrum ist eine 30km² große Geestinsel die viel Auswahl bietet für Naturliebhaber. Davon sind 10km² nur Strand, der sich Kniepsand  nennt. Der Strand war früher mal eine Vorgelagerte Sandbank, die sich im 20Jh. an die Insel heran geschoben hat. In der Hälfte des Jahrhunderts gab es noch einen Wasserarm, welcher den Kniephafen bildete. Da er immer wieder versandete, wurde der Hafen aufgegeben. An den Kniepsand grenzt ein breiter Dünengürtel, der sich von Wittdün bis zur Odde bei Norddorf hinaufzieht. Der Dünengürtel ist an der breitesten Stelle 1,5km breit und bei Norddorf befindet sich mit 32m die höchste Düne Amrums. Angrenzend an den Dünengürtel befindet sich ein großes Waldgebiet, wodurch Amrum auch, wer hätte das gedacht,  die waldreichste Nordseeinsel ist. Nicht unerwähnt bleiben sollen die Heidelandschaften, die gerade im Sommer Farbtupfer setzen. Ackerflächen und fruchtbare Marsch wurden durch Deiche geschützt und erstrecken sich bis zum Wattenmeer. |
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| Der Kniepsand |
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Der Kniepsand ist eine Sandbank die auf einer Seekarte von 1585 noch nicht mit Amrum verbunden war. Erst so um 1800 hatte sich die Sandbank soweit voran geschoben das sie im Südwesten schon mit der Insel verbunden war und schräg ins Meer ragte. Im laufe der nächsten Jahrzehnte wanderte die Sandbank immer mehr an die Insel heran. Am ende des 19Jh. wurde in dem Wasserarm zwischen Kniepsand und der Inselküste ein Hafen angelegt, den Kniephafen, der aber immer weiter nach Norden verlegt werden musste da die Versandung immer weiter voranschritt. Irgendwann musste der Hafen dann aufgegeben werden, und der Kniepsand rückte an die Insel heran bis zum heutigen Erscheinungsbild. |
| Der Amrumer Wald |
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Amrum ist die waldreichste Nordseeinsel, das war aber nicht immer so, den im 17.Jh. versuchte der Pastor David Monrad das erste mal Bäume zu pflanzen, der salzige Nordwind machte diesen versuch aber zunichte und ließ alle Setzlinge vertrocknen. Erst 1866 wurde ein erneuter versuch gestartet mit Birken, Erlen und Pappeln, die aber nur eine geringe Höhe erreichten. Kurze zeit später gab es bei der Ortschaft Nebel eine Aufforstung von Birken und Kiefern was sich großartig entwickelte daraufhin gab es in den nächsten Jahren weitere Aufforstungen Und heute hat der Wald auf Amrum eine Größe von 200ha. |
| Die Dünen |
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Über die hälfte der Insel Amrum besteht aus einem Gebirge aus Sand, den Dünen. Aber Düne ist nicht gleich Düne Sie entstehen dadurch das Sand vom Meeresboden an den Strand gespült wird, der dann durch die Luft und die Sonne trocknet. Durch den Westwind der auf den Inseln herrscht wird der Sand auf die Insel geweht wo dann die ersten Pflanzen wachsen z.B. Strandquecke. Die Pflanzen festigen den Boden und fördern die Sandablagerungen die ersten Dünen entstehen die Primürdünen. Allmählich werden die Dünen immer höher und gehen langsam in die Steilkuppigen Sekundärdünen, auch Weißdünen genannt über. Auf Ihnen wachsen verschiedene Dünenhalme wie z.B. Strandroggen und Strandhafer die die Dünen befestigen. Das letzte Stadium der Dünen sind die Graudünen auch Tertiärdünen genannt. Diese Dünen wachsen nicht mehr, da die Sandzufuhr fast abgeschnitten ist und es bildet sich eine artenreiche Vegetation die fast flächendeckend auf den Dünen vorhanden ist. Humusteilchen lassen den Sand grau wirken wodurch auch der Name Graudüne entstand. |
| Die Amrumer Tierwelt |
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Auf Amrum gibt es nur kleine wildlebende Säugetiere die man aber sehr häufig zu Gesicht bekommt auf einen Spaziergang durch die Dünen. Zu sehen sind Hasen, Mäuse, Igel und Fledermäuse außerdem wurden im 12.Jh. Wildkaninchen als Jagdwild ausgesetzt die auch noch heute die Insel bevölkern. Als Amphibien sind zu nennen die Waldeidechse, der Moorfrosch, die Kreuzkröte und der Teichmolch. Manchmal hat man auch das vergnügen bei einem Strandspaziergang auf Seehunde und Kegelroben zu treffen, oder man hat Glück und kann auf der Nordsee Schweinswale erkennen. Was die Vogelwelt angeht, da ist Amrum sehr artenreich, den hier ist eines der wichtigsten Brutgebiete für Seevögel. Hier finden sich Eiderenten die hier ihr Hauptbrutgebiet haben, Austernfischer, Brandgänse, Küstenseeschwalben, außerdem Silbermöwen, Sturmmöven und Heringsmöven. Im Meer um Amrum herum finden sich zahlreiche Nordsee- und Wattenmeer typische Fischarten wie Scholle und Atlantischer Hering. Die Zahl der übrigen Meerestiere und ihre Vielfalt ist ebenfalls immens - stellvertretend seien der Einsiedlerkrebs, die Wellhornschnecke und der Wattwurm genannt. Kommerziell verwertet werden vor allem Krabben und Miesmuscheln. |




